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Hydrokultur bedeutet Wasserkultur. Die Pflanzen wachsen, ohne Erde, in einem Granulat aus gebranntem Ton, dem Blähton. Blähton ist chemisch neutral, speichert kaum Salze und hat eine asugezeichnete Wasserführung.
Die Pflanzen stehen mit ihrem unteren Wurzelbereich in einer Wasserzone. Die Nährstoffe können mit Flüssigdünger gegeben werden oder mit dem speziellen Hydrokulturdünger Lewatit HD50, der je nach Pflanzenbedarf seine Nährstoffe an das Wasser abgibt.

Ein Wasserstandanzeiger ist als Gießhilfe in jedem Gefäß. Er zeigt an wann wieder Wasser oder Nährlösung nachgefüllt werden sollte. Meist ist am Schauglas auch ein Dünge-Erinnerung angebracht. Füllen Sie bis zur mittleren Markierung bzw. "OPT." auf und lassen Sie die Anzeige bis nach unten absinken, "MIN", bevor Sie das nächste Mal gießen. Sollte der Anzeiger nach 3 Wochen nicht bis zur unteren Markierung gesunken sein, füllen Sie beim nächsten Mal etwas weniger Wasser nach, da die Pflanze dies sonst nicht verbrauchen kann. Verwenden Sie normales, kalkhaltiges Wasser mit Zimmertemperatur.
Bei längerer Abwesenheit, wie z.B. Urlaub, können Sie bis zur Maximummarkierung aufgießen. Dies sollte aber eine Ausnahme bleiben.
Zur Düngung gibt es verschiedene Flüssigdünger (gebrauchsanweisung beachten) oder den Langzeitdünger Lewatit HD50. Lewatit HD50 ist ein Granulat das seine Nährstoffabgabe dem Verbrauch der Pflanze anpasst und 3-4 Monate wirkt. Lewatit HD50 benötigt kalkhaltiges Wasser.
Für weiches Wasser bieten wir Ihnen unser spezielles "Lewatit HD50 für weiches Wasser"an. Empfehlenswert bei der Verwendung von Lewatit ist es einen Düngeschacht in das Gefäß mit einzusetzen, um die Nachdüngung zu erleichtern. Haben Sie keinen Düngeschacht können Sie diesen eifach nachrüsten oder Sie spülen den Dünger mit dem Gießwasser in die Wasserzone. |